Wärmewende Lausitz — Der Podcast

Der Podcast über die Zukunft der Wärmeversorgung in  Hoyerswerda, Weißwasser und Spremberg. Wir nehmen Sie mit auf dem Weg des wohl ambitioniertesten Transformationsprojektes Deutschlands.

Die Transformation der Wärmeversorgung in den drei Städten Hoyerswerda, Weißwasser und Spremberg ist eine Mammutaufgabe. Wir verabschieden uns von der Fernwärme, die über Jahrzehnte als Nebenprodukt der Braunkohleverstromung in den Kraftwerken Schwarze Pumpe und Boxberg angefallen ist. Doch wie sieht die Zukunft aus? Wie heizen wir morgen? Und was bedeutet das für Sie vor Ort?

In diesem Podcast gibt es regelmäßig  Informationen aus allen drei beteiligten Städten. In jeder Folge informieren Expertinnen und Experten über den aktuellen Projektstand und erklären die Hintergründe.

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EPISODEN-Archiv

Drei Abende, drei Konzepte und jede Menge Fragen aus der Bevölkerung: Im September haben die Städtischen Werke Spremberg, die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda und die Stadtwerke Weißwasser auf mehreren Bürgerinformationsveranstaltungen ihre konkreten Fahrpläne für eine neue Wärmeversorgung vorgestellt. In dieser dritten Folge von „Wärmewende Lausitz“ fasst Moderator Florian Glatter die wichtigsten Ergebnisse und Strategien für alle drei Städte kompakt zusammen.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort blickt die Episode auf die konkreten Maßnahmen der Transformation: In Spremberg erläutert Geschäftsführer Michael Schiemenz, warum die Reduzierung der aktuellen Netzverluste von 30 Prozent oberste Priorität hat und wie industrielle Abwärme sowie eigene Erzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energien für die Zukunft eingeplant werden. Für Hoyerswerda erklärt VBH-Geschäftsführer Wolf-Thomas Hendrich den Umbau des Spitzenheizwerks zum Grundlastheizwerk sowie den Einsatz von über 16 Millionen Euro an Fördergeldern für Solarthermie und den Energiepark Altstadt. In Weißwasser gibt Geschäftsführerin Katrin Bartsch Einblicke in das bereits moderne, wasserstofffähige Heizhaus, die geplante Fernwärmeerschließung von sechs Fokusgebieten bis 2030 sowie die Verhandlungen zur Nutzung der Abwärme der Glasfabrik Stölzle.

Die Folge zeigt, dass die Versorgungssicherheit in allen drei Städten langfristig garantiert bleibt und die Transformation der Wärmeversorgung in der Lausitz bereits in vollem Gange ist.

In der zweiten Episode von „Wärmewende Lausitz“ blicken wir direkt hinter die Kulissen eines der ambitioniertesten Infrastrukturprojekte der Region. Der Ausstieg aus der Braunkohlewärme stellt die Städte Hoyerswerda, Spremberg und Weißwasser vor enorme Herausforderungen, eröffnet aber gleichzeitig auch Chancen. Moderator Florian Glatter begrüßt dazu Michael Trela (VBH) und Ronny Kirbach (Tilia). Gemeinsam geben die Experten Einblicke in die aktuelle Arbeitsphase und erläutern, wie mithilfe moderner Ingenieurswerkzeuge – wie der Variantenmatrix und der Multikriterienanalyse – maßgeschneiderte Lösungen von Großwärmepumpen über industrielle Abwärme bis hin zu Biomasse für jede einzelne Stadt erarbeitet werden. Dabei schildert Michael Trela eindrucksvoll seinen persönlichen Weg vom gelernten Kohlemann zum Mitgestalter der modernen Zukunftsversorgung. Die Hörerinnen und Hörer erfahren aus erster Hand, wie aus komplexen Vorplanungen und technischen Vorzugsvarianten konkrete, genehmigungsfähige Bauprojekte entstehen. 

Um die Bürgerinnen und Bürger aktiv auf diesem Weg mitzunehmen, laden die drei Stadtwerke im September zu persönlichen Informationsveranstaltungen ein. Die Termine finden jeweils um 17 Uhr statt: am 2. September im Spreekino Spremberg, am 7. September in der Lausitzhalle Hoyerswerda sowie am 15. September im E-Werk Weißwasser. Eine Anmeldung ist für Spremberg und Hoyerswerda nicht erforderlich, für Weißwasser wird aufgrund begrenzter Platzkapazitäten um Anmeldung gebeten. 

In der ersten Folge von „Wärmewende Lausitz“ dreht sich alles um die Herausforderungen der tiefgreifenden Transformation der Wärmeversorgung in der Region. Unter dem Titel „Drei Städte, eine Mission“ geht es um den strategischen Ausstieg aus der Braunkohlewärme, die bisher als Nebenprodukt der Kraftwerke Schwarze Pumpe und Boxberg gewonnen wurde. Um diesen massiven Richtungswechsel zu meistern, haben sich die Stadtwerke von Hoyerswerda, Spremberg und Weißwasser zusammengeschlossen. Das „Spitzentrio“ der Wärmewende – Katrin Bartsch (Stadtwerke Weißwasser), Wolf-Thomas Hendrich (Versorgungsbetriebe Hoyerswerda) und Michael Schiemenz (Städtische Werke Spremberg) – erläutert im Gespräch, warum diese Kooperation essenziell ist, um Kompetenzen zu bündeln, Planungskosten zu teilen und mit einer starken regionalen Stimme gegenüber der Politik aufzutreten.

Die Gesprächspartner skizzieren dabei die enormen Herausforderungen einer „Operation am offenen Herzen“ der städtischen Infrastruktur, bei der neue Quellen wie industrielle Abwärme erschlossen werden müssen, während die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit für die Bürger stets gewährleistet bleiben muss. Im weiteren Verlauf der Folge geben die Geschäftsführer einen detaillierten Einblick in die spezifischen Konzepte ihrer Städte.

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