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Stadtwerke Weißwasser erhalten Förderzusage in Millionenhöhe für die Wärmewende

SAB bewilligt rund 12,9 Millionen Euro für die Transformation der Fernwärmeversorgung – weitere Förderzusagen im gemeinsamen Projekt „Wärmewende Lausitz“ auch für Hoyerswerda

Die Stadtwerke Weißwasser GmbH haben einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und klimafreundlichen Wärmeversorgung erreicht. Mit Bescheid vom 27. August 2026 hat die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) den am 6. November 2025 gestellten Förderantrag im Rahmen der Förderrichtlinie Energie und Klima (FRL EuK/2023) bewilligt.

Für das Vorhaben wird ein Zuschuss von bis zu 12,88 Millionen Euro gewährt. Grundlage sind zuwendungsfähige Ausgaben von rund 28,63 Millionen Euro bei einem Fördersatz von 45 Prozent. Das Gesamtvolumen des im Zuwendungsbescheid zugrunde gelegten Vorhabens beläuft sich auf rund 30,11 Millionen Euro. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Fonds für einen gerechten Übergang (Just Transition Fund – JTF) sowie aus Mitteln des Freistaates Sachsen.

„Der Zuwendungsbescheid ist für uns ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Transformation unserer Wärmeversorgung. Die Förderzusage schafft eine wichtige finanzielle Grundlage, um die Wärmewende in Weißwasser weiter konsequent voranzutreiben. Gleichzeitig zeigt sie, dass die gemeinsame Arbeit im Projekt Wärmewende Lausitz konkrete Ergebnisse hervorbringt und die Region bei dieser großen Aufgabe gemeinsam vorangeht“, erklärt Katrin Bartsch, Geschäftsführerin der Stadtwerke Weißwasser GmbH.

Investitionen in eine erneuerbare Wärmeversorgung

Der Zuwendungsbescheid umfasst wesentliche Bausteine für den weiteren Umbau der Weißwasseraner Fernwärmeversorgung. Vorgesehen sind unter anderem die Errichtung und der Betrieb einer Luft-Wärmepumpe, thermische Pufferspeicher sowie eine Photovoltaikanlage. Darüber hinaus sind die notwendige technische und bauliche Infrastruktur sowie die Integration der neuen Anlagen in das bestehende Fernwärmenetz Bestandteil des geförderten Vorhabens.

Damit soll ein wesentlicher Beitrag dazu geleistet werden, die Wärmeversorgung in Weißwasser schrittweise auf erneuerbare Energien umzustellen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern langfristig zu reduzieren.

Wärmewende Lausitz: Förderzusagen auch für Hoyerswerda

Die Wärmetransformation in Weißwasser ist Teil des gemeinsamen Projektes „Wärmewende Lausitz“, das die Stadtwerke Weißwasser gemeinsam mit den Versorgungsbetrieben Hoyerswerda und den Städtischen Werken Spremberg vorantreiben.

Auch die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH (VBH) haben inzwischen für zwei zentrale Vorhaben JTF-Zuwendungsbescheide erhalten. Für den Energiepark Altstadt sowie die Weiterentwicklung des zukünftigen Grundlastheizwerkes wurden Fördermittel von insgesamt rund 16,5 Millionen Euro bewilligt.

Damit wurden für die Vorhaben in Weißwasser und Hoyerswerda innerhalb des gemeinsamen Projektes „Wärmewende Lausitz“ bislang Fördermittel von insgesamt rund 29,4 Millionen Euro zugesagt. Die Förderentscheidungen sind ein wichtiges Signal für die gemeinsame Transformation der Wärmeversorgung in der Lausitz und unterstreicht als Engagement der beteiligten Stadtwerke, die regionale Wertschöpfung nachhaltig zu stärken.

Nächste Schritte in Weißwasser

Mit dem Erhalt des Zuwendungsbescheides können die Stadtwerke Weißwasser die weitere Konzeptionierung und Vorbereitung der Umsetzung mit größerer finanzieller Planungssicherheit fortführen. Im nächsten Schritt werden die technischen Planungen weiter konkretisiert und die Voraussetzungen für die spätere Realisierung der Anlagen geschaffen.

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