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Drei Städte, drei Besichtigungen, eine Wärmewende

Nach der Zuschlagserteilung an die Fichtner GmbH & Co. KG für die Planungsleistungen zur Grünen Wärme machten sich die Planer gemeinsam mit Fraunhofer sowie den Akteuren von Hoyerswerda, Spremberg und Weißwasser jetzt einen umfassenden Eindruck von den drei Regionen.

Erklärtes Ziel ist es, die Planungen nicht ausschließlich am Schreibtisch zu entwerfen, sondern sich in den drei Städten genauestens umzusehen und Fakten vor Ort kennenzulernen. So wurden in einer mehrtägigen Befahrung der drei Städte Daten aufgenommen, Erzeugungsanlagen besichtigt und Potenziale herausgefunden. Im Wesentlichen ging es um die beiden Fragen „Was wird benötigt?“ und „Was ist möglich?“.

In Weißwasser wurden beispielsweise die Glasproduktion Stölzle, die Einspeisestation sowie das Gasheizkraftwerk besichtigt. Für Spremberg schaute man sich insbesondere den Industriepark Schwarze Pumpe an. In Hoyerswerda ging es unter anderem ins Spitzenheizwerk, die T.A. Lauta sowie zum Standort des geplanten Energieparks mit Solarthermie und Speicher als Tor in die Altstadt.  

Mit diesem Rüstzeug im Gepäck gehen die Planer nun ans Werk und werden belastbare Grundlagen für Investitionsentscheidungen schaffen. Im Ergebnis soll die ingenieurtechnische Planung bis zur Genehmigungsreife in der zweiten Jahreshälfte vorliegen. Das Projekt wird durch die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) unterstützt.

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