Nach den drei Bürgerinformationsveranstaltungen zur Wärmewende im September in Spremberg, Hoyerswerda und Weißwasser zieht die neue Folge des Podcasts „Wärmewende Lausitz“ Bilanz und gibt einen kompakten Überblick über die geplanten Schritte hin zu einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung. Gemeinsam mit Moderator Florian Glatter stellen die Verantwortlichen der drei kommunalen Versorgungsunternehmen ihre Strategien für die kommenden Jahre vor.
In Spremberg erläutert Geschäftsführer Michael Schiemenz die geplanten Maßnahmen zur Modernisierung des Fernwärmenetzes. Ein Schwerpunkt liegt auf der Reduzierung der derzeitigen Netzverluste. Gleichzeitig sollen industrielle Abwärme sowie eigene Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien künftig eine wichtige Rolle in der Wärmeversorgung der Stadt spielen.
Für Hoyerswerda gibt VBH-Geschäftsführer Wolf-Thomas Hendrich Einblicke in die bevorstehenden Projekte. Dazu gehören der Umbau des Spitzenheizwerks zum Grundlastheizwerk sowie der Aufbau des Energieparks Altstadt. Mehr als 16 Millionen Euro Fördermittel sollen dabei helfen, den Umbau der Wärmeversorgung nachhaltig voranzutreiben.
Auch in Weißwasser wird die Transformation konsequent vorangetrieben. Geschäftsführerin Katrin Bartsch berichtet über das bereits moderne und wasserstofffähige Heizhaus, die geplante Fernwärmeerschließung von sechs Fokusgebieten bis zum Jahr 2030 sowie laufende Gespräche zur Nutzung der Abwärme der Glasfabrik Stölzle.
Die Podcast-Folge macht deutlich: Die Versorgungssicherheit bleibt in allen drei Städten gewährleistet. Gleichzeitig zeigen die vorgestellten Projekte, dass die Wärmewende in der Lausitz längst begonnen hat und die kommunalen Versorger die Weichen für eine klimafreundliche und zukunftssichere Wärmeversorgung stellen.
Die aktuelle Folge von „Wärmewende Lausitz“ ist ab sofort auf den bekannten Podcast-Plattformen verfügbar.
Mehr Informationen zu den Podcasts sind hier auf der Webseite zu finden.